Die Band Depeche Mode existiert bereits seit über 36 Jahren und in dieser Zeit wurde aus der einstigen Teenie-Band eine der erfolgreichsten Electro-Bands aller Zeiten. Doch auch nach all diesen Jahren gibt es immer noch einige Dinge, die den einen oder anderen doch überraschen dürften.

So wurde der Name der Band einer französischen Modezeitschrift mit dem Namen „Depeche Mode“ entliehen, was übersetzt so viel bedeutet wie „Mode-Neuheiten“. Und obwohl die Bandmitglieder bei der Gründung nicht einmal wussten, was der Name bedeutet, entschieden sie sich dafür, diesen fortan zu verwenden. Denn Sie fanden, dass Depeche Mode äußerst cool und zugleich modern klingt.

Fragt man die Bandmitglieder nach ihren größten musikalischen Vorbildern, dann nannten diese in der Vergangenheit bereits recht häufig die deutsche Band Kraftwerk. Da ist es dann doch etwas verwunderlich, dass Depeche Mode den Vorschlag ablehnten, Kraftwerk, von deren Original-Lineup ausschließlich Ralf Hütter noch dabei ist, im eigenen Vorprogramm auftreten zu lassen.

Der Regisseur, der für Depeche Mode das Video zu der Single „Get the Balance Right“ produzierte, war scheinbar nicht sehr vertraut mit der Band und ließ den Keyboarder und Schlagzeuger Alan Wilder zu Beginn des Clips lippensynchron singen. Da sich zunächst jedoch keiner traute, diesen Irrtum aufzuklären, ist die Szene heute in dem zugehörigen Videoclip auf YouTube zu sehen.

Der Song „Only You“ der Band Yazoo wurde zunächst Depeche Mode angeboten, von diesen aber abgelehnt. Ob es an der Tatsache lag, dass der spätere Megahit von Vince Clark nach dessen Austritt bei Depeche Mode geschrieben wurde, ist allerdings nicht bekannt. So schaffte es der Song von Allison Moyet in der Fassung von Yazoo bis auf Rang 2 der britischen Single-Charts. Im Jahre 1983 wurde der Song von den Flying Pickets gecovert und erreichte den ersten Platz in den britischen Single-Charts.

Der Song „Personal Jesus“, den die Band im August 1989 veröffentlichte, behandelt die Beziehung zwischen Elvis und Priscilla Presley. Dabei hatte sich Martin Gore von der Autobiographie „Elvis and me“ inspirieren lassen. „Personal Jesus“ wurde später unter anderem von Country-Sänger Johnny Cash gecovert, welcher die Band jedoch zuvor nicht um Erlaubnis gebeten hatte. Doch Dave Gahan sagte hierzu einst, die Band habe sich geehrt gefühlt, als sie von dem Cover der Country-Legende erfahren habe.